Paradiesschnecke
Paradiesschnecke - Marisa cornuarietis (DNZ)
Die hübsch anzuschauende Paradiesschnecke kann ein stattliche Große von 5 bis 7cm erreichen. Das Gehäuse ist in Beige-Gelb gehalten und ist mit dunkelbraunen Streifen überzogen.
Paradiesschnecken gehören zur Familie der Apfelschnecken, d.h. sie können sich im Becken vermehren. Um eine mögliche Überpopulation vorzubeugen können, die recht gut sichtbaren, gallertartigen hellen Gelege an Blättern/Blattunterseiten oder Aquarienscheiben einfach mit der Hand entfernt werden.
Sie sind fleißige Futterresteverwerter und "Grünzeugfresser" , was leider bedeutet, dass sie sich nicht nur über Algen hermacht, sondern ggf. auch die ein oder andere gesunde Aquarienpflanze "anknabbert". Bietet man ihnen aber ausreichend grüne Kost, wie Salat, Gurke, Zucchini, Brokkoli etc, an, kann sie auch durchaus in einem gut bepflanzten Aquarium gehalten werden.
Meist wird sie, aufgrund der zu erwartenden Größe, in Barschbecken mit wenig / spärlicher Bepflanzung gehalten. Allerdings sollten die Barsche hier auch nicht allzu rabiat sein.
Handelsname: | Paradiesschnecke |
Lateinischer Name: | Marisa cornuarietis |
Herkunft: | Nord-, Mitel- und Südamerika |
Endgröße: | 5 - 7 cm |
Mindestgröße Aquarium: | ab 54l, aber auch für Nanobecken geeignet |
Haltung: | einzeln oder besser noch in Gruppen. |
Sozialverhalten: | Vergesellschaftung mit anderen Schnecken, Fischen und Garnelen sehr gut möglich, solange keine Schneckenfresser, wie Schmerlen oder Raubschnecken, im Becken sind. |
Wasserwerte: | Temperatur: 18-28°C, ph-Wert 6,2-7,8, mittelhartes bis hartes Wasser |
Futter: | Allesfressen: sie weiden unermüdlich Aquarienscheiben, Dekogegenstände, Wurzeln, Steine und Pflanzen ab. Ferner beseitigen sie Pflanzenreste, ernähren sich aber auch von gängigem Fischfutter, wie Granulat oder Flockenfutter. Sie können sich aber auch an gesunden Aquarienpflanzen bedienen und sollten deshalb mit Bedacht eingesetzt werden. |
Liefergröße: | 1,5 - 2 cm |